Die 5 Besten Webdesign Usability Tipps

Klick & Teile:

Einführung: Wie Sie erfolgreiche Websiteoptimierung mit 5 Einfachen Schritten umsetzen

 

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Wie sie an diesem oberen Heatmap Test Beispiel sehen, diese Seite (ganz zufällig unsere Performance) ist relativ gut optimiert, d.h. die rot markierten Felder werden von Webnutzern am ehesten und häufigsten wahrgenommen, was hier durchaus genau unserem Ziel entspricht.

 

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck, schon gar nicht im anonymen Internet, wo der nächste Wettbewerber nur einen Klick entfernt ist.

 

Umso erstaunlicher ist es, wie teilweise unprofessionell heute noch viele Internetseiten erstellt werden und entsprechend User unfreundlich aussehen. Wir sprechen hier noch nicht mal von A/B Testing, Speedtests oder Eyetrackingtools und andere vielleicht fortgeschrittenen Onlineoptimierungsinstrumente.

Sie wundern sich dann, warum in Ihrem E-commerceshop so wenig los ist? Wieso Ihr tolles Produktangebot oder Dienstleistung so wenig Zuspruch bzw.  Webnutzer sich dort seltener aufhalten?

Zufall, Pech oder existieren wie immer Ursache und Wirkung, auch in der digitalen Welt? 

Die Antwort liegt auf der Hand. 

Web User Freundliches Webdesign?

Wussten Sie schon, dass eine der Rankingfaktoren für eine gute Platzierung in den Suchmaschinen heute benutzerfreundliches Homepagedesign ist?

Nicht?

Oops, dann ist diese kritische Wissenslücke hiermit geschlossen! Google und Co. sind inzwischen so gut bei der Beurteilung der Absicht eines Webbesuchers, wenn er eine Internetseite besucht, dass dies u.a. als Ausschlusskriterium für Topplatzierung in den Suchergebnisseiten gelten kann.

Anders ausgedrückt:

Ohne eine gute Suchoptimierung (SEO) gelangt Ihre Unternehmensseite oder Webshop leider nicht in die optimale Position, um anschliessend ohne Umwege von ihrer  Wunsch Zielgruppe Online gefunden zu werden.

Die User Experience (Nutzererfahrung auf der Seite) steht dabei an vorderster Stelle, wenn es darum geht die Abbruchquote (Bouncerate) zu senken und Internetuser mit einer nützlichen sowie attraktiven Webseite zu locken.

Eine hohe Abbruchquote entsteht, wenn Onlinenutzer eine Landeseite aufsuchen und dort sehr schnell wieder abspringen. Das wird von den Suchfirmen als negatives Zeichen erfasst und entsprechend mündet es in einer schlechten Suchmaschinenplatzierung (SERPS).

Eins steht also fest:

Es gibt wissenschaftlich eine Korrelation zwischen der Gestaltung Ihrer Onlineseite und das Verhalten Ihrer User (Zielgruppe) dort und damit Weberfolg oder dessen Abwesenheit als Endresultat.

Nur:

Wie muss eine kundenfreundliche- sowie suchmaschinenoptimierte Website aussehen, damit Ihr Unternehmen davon heute profitieren kann?

Im harten Wettbewerb um Aufmerksamkeit, Marktanteile sowie Umsatzwachstum hilft nur eine konsequente Ausrichtung auf professionelle Onlinemarketing als Instrument des modernen Vertriebs.

 

Usability Kriterien: Was Onlinebesucher suchen, denken und fühlen, wenn Sie eine Homepage besuchen?

Apple hat mit seinen Top Designs allein nachhaltig bewiessen, dass dies zu Umsatzwachstum und gar Marktführerschaft führen kann.

 

  1. Ist diese Webseite vertrauenswürdig?

Suche nach vertrauenswürdigen Merkmalen entweder als Erfahrungswert oder spontan. Für einen Internetstore  wären dies z.B. Gütesiegel wie Trusted-Shop. Für einen lokalen Anbieter z.B. eine regionale oder branchenbezogene Kundebewertung.

Für alle Websitearten ist das Webdesign selbst (modern vs. altbacken), auch im Zuge von Datensicherheit und veränderten Konsum-und Einkaufsgewohnheiten wichtig.

Weiterhin:

Es sind grundsätzlich vollständige Angaben und Links über das Unternehmen hinter der Onlinepräzens (Über uns) sowie die komplette Anschrift, samt Telefonnummer und  das rechtlich bindende Impressum.

Zusätzlich gelten für regionale Dienstleister sowie Filialisten noch Öffnungszeiten sowie Kartenbeschreibung (z.B. Google Maps) für die visuelle Darstellung des Weges hinzuzufügen.

Auch im Rahmen von Universal Search hilft es ihrem Unternehmen ungemein, wenn Sie auf unterschiedliche Weise in den Google Ergebnisseiten gefunden werden können (Auf der Haupt Suchseite per organische Suche, Bilder sowie Video und Rich Spippets mit Maps Karte u.ä).

Das sind alles, aus Kundensicht, wichtige vertrauensbildende Maßnahmen, so selbstverständlich oder banal dies auch erstmal erscheint. Betriebsblindheit ist eine der Ursachen für ineffektive Kundenkommunikation.

Ich finde immer noch Internetshops und Dienstleister aller Couleur ohne diese o.a. essentiellen Webstandards für den Markterfolg im digitalen Zeitalter.

Suchmaschinen wie Google berücksichtigen dies übrigens auch in ihren komplexen Suchalgorithmen und ständigen Updates für die Beurteilung der Relevanz gegenüber Konkurrenten sowie zur korrekten Indexierung Ihrer Webadresse bzw. Inhalten.

 

  1. Wie benutzerfreundlich ist die Navigation?

Internetnutzer, die das allererste Mal auf Ihre Zielseite gelangen erwarten einen Mindestmaß an moderne sowie logische Benutzerführung (Stichwort: Interface Web Design).

Hier muss geklotzt werden, denn wenn nicht, ist der potentielle Kunde sofort in der Regel weg und zwar, wie Studien beweisen,  meistens für immer.

Eine horizontale Navigationsführung hat sich bei den Nutzern bewährt. Im Zuge des Autoresponsive-Web-Usability -Interface Design (UI), also Berücksichtigung des mobilen Kanals beim Erstellen von Homepages (Tablet und Smartphone User), ist auch die vertikale Menüführung langsam im Kommen.

Sie müssen, je nach Ziel und Branche, hier ganz vorsichtig und möglichst nach Usability-Tests Verfahren vorgehen, um weder Interessenten noch Suchmaschinen zu vergraulen.

Ein guter, logischer Navigationsaufbau senkt gerade in den ersten entscheidenden Sekunden die Abbruchquoten erheblich.

Update: Im Rahmen seiner Algorithmus Updates hat Google Anfang des Jahres, ganz unüblich, ein Update angekündigt. Dieser als Mobilegeddon von den SEO Agenturen und Experten bezeichnete Veränderung in den Suchresultate für mobile Webseiten hatte zur Folge, daß jede Internetseite die nicht mobil funktioniert, in der Googlesuche nach unten herunter rutscht bzw. gar nicht in den ersten Seiten bei einer Suchanfrage erscheint.

 

 

  1. Wie sozial, kommunikativ und verbunden sind Sie eigentlich?

Das ist eine weiterer innerer Frageprozess, denn sich ein Webbesucher stellt, wenn der auf Ihre Landeseite gelandet ist. Menschen, sind, wie es Ihnen vielleicht inzwischen aufgefallen ist, soziale Wesen.

Sie fühlen sich in einer (unbekannten) Umgebung am wohlsten, wenn vertraute Objekte (siehe Punkt 1 und 2) sowie soziale Signale (Social Signals) sichtbar sind.

Was sind Socialsignals?

Das sind in aller Regel die bekannten Social Media Unternehmen wie Facebook, Twitter oder Google Plus. Seriöse Unternehmen werden, aus Konsumentensicht (übrigens gilt auch für B2B Firmen), als Solche angesehen, die bei diesen Plattformen aktiv vertreten sind.

Warum?

Das erhöht das Vertrauen und damit die Glaubwürdigkeit, die Mangels persönlichen Kontakts im Netz, eine sehr wichtige Rolle spielt, gerade im Erstkontakt, aber auch zu einem späteren Zeitpunkt untermauern soziale Signale die Verbundenheit bzw. erhöhen die Chance darauf.

Vor dem Hintergrund, dass Suchmaschinen dieses verhaltens-psychologische Faktum ebenfalls wissen und es inzwischen in ihren Suchalgorithmen inkludiert haben, wird es kritisch für Ihren Weberfolg, falls Sie bis hierhin anders gehandelt haben.

Wenn Sie allein diese drei Punkte exakt wie beschrieben ausüben, haben Sie gute Fortschritte gemacht, um bei Google, Bing und Co. indexiert und von der Zielgruppe einfacher gefunden zu werden – es sei denn, die Konkurrenz ist ebenso fleißig und zielstrebig, dann müssen Sie einen Schritt weiter gehen und hiermit zurück schlagen.

 

  1. Soziale Signale Teil 2: Wer noch ist zusätzlich mit Ihrem Unternehmen verbunden?

Auf dieser Ebene geht es darum, das latent vorhandene Mistrauen der heutigen Endverbraucher im Internet weitest gehend zu minimieren.

Kundenmeinungen:

Sogenannte Testimonials, sind sehr wirkungsvoll. Denn, im Gegensatz zu den eigenen Lobpreisung Werbemaßnahmen, werden Kundenstimmen als unabhängig und ungetrübtes wahres Bild der Produkte bzw. Dienstleistungen sowie Firmenverhalten gegenüber Kunden wahrgenommen.

Je positiver, desto besser natürlich und umgekehrt, je schlechter bewertet so kritischer ist Ihr Kundenerfolg. Bleiben Sie aber lieber bei der Wahrheit, denn Kunden suchen nach Authentizität und Aufrichtigkeit, jedenfalls mehr als nach Perfektion.

Negative Presse, mangels Fürsprecher Online oder in den aktiven sozialen Medien sowie der rasanten Verbreitung von internetfähigen Endgeräten, schnell zu einem sogenannten Shitstorm, also viral Empörung über ein Unternehmen.

Das wirkt schnell auf die Online-und Offline Reputation und damit Abnahme des Zuspruchs  sowie nicht selten zu Umsatzrückgängen. Daneben gibt es noch Referenzen als positives Signal kundenorientierter Firmendarstellungen Online.

Ein Interessent möchte wissen, mit wem Sie sonst noch aktuell oder in der Vergangenheit erfolgreich zusammen gearbeitet haben?

Klar! Insbesondere Geschäftskunden (B2B Bereich), aber auch B2C Verbraucher erfreuen sich über jede positive Geschäftspartnerverbindung Ihrer Organisation mit anderen Marktteilnehmern. 

Alle diese Faktoren, tragen inzwischen zu einem Gesamtbild ihres Unternehmens bzw. Produkte bei, Tendenz steigend.

 

Tipp: Falls Ihr Unternehmen darüber hinaus über besondere Mitarbeiter Belohnungssysteme verfügt sowie mit sozialen oder kulturellen Projekte zusammen arbeitet, dann sind dies weitere Indizien für eine seriöse, moderne sowie humane Organisations-und Arbeitskultur.

Derartig agierende sowie kommunizierende Firmenwebseiten genießen automatisch ein höheres Ansehen und Vertrauen bei potentiellen Kunden, Suchmaschinen, sozialen Netzwerken sowie in der Öffentlichkeit als auch Top Bewerbern, die Werte wie Leistung, soziale Verantwortung teilweise höher einschätzen als nur die blosse Lohnerhöhung.

Selbst die Wettbewerber zollen Ihnen hier, bewusst oder unbewusst, Respekt, schließlich machen Sie alles richtig, um vorne bei Google und Ihrer definierten Zielgruppe zu gelangen.

Das Fehlen, einer dieser nutzer-zentrierten Designkriterien (User Centered Design) kann an und für sich, je nach digitaler Wettbewerbssituation, den Erfolg oder Misserfolg Ihrer Onlinemarketingstrategie bzw. Webseite nachhalten bedeuten.

Das ist vielleicht die wichtigste Frage die Ihnen Onlinekunden bzw. Akquise Interessenten stellen, bevor diese fortfahren, um z.B. eine Konversion (Kaufabschluss im Checkout Prozess, Bestellanruf, Vorort Besuch) machen.

 

  1. Welche Markt,-Produkt-oder Dienstleistungsfragen beantwortet Ihr Unternehmen?

 

Laut ibusiness, beträgt die durchschnittliche Umsatzrendite Online 1%, im Ladengeschäft 2%.

 

Die Steigerung dessen durch u.a. dieser vorliegenden Hilfestellung muss das Ziel sein.

Die gute Nachricht:  Andere machen es bereits Ihnen erfolgreich vor.

Der Grund warum Kunden ein Produkt erwerben ist damit, aus deren stets individueller Sicht,  ein dringend zu lösendes Problem. 

Wer dies am besten, schnellsten, einfachsten und nicht unbedingt am günstigsten lösen kann – gewinnt.

Ihre Webpräsenz sollte daher heute viel mehr sein als bloß eine langweilige, statische Seite, die wie ein billiger Baukasten- Webdesign Ihres Hostingunternehmens aussieht.

Sie sollte modern, aufgeräumt, schnell landend (weiterer wichtiger Rankingfaktor und No-Go bei Onlineuser) sowie originelle und nützliche Inhalte bereitstellen.

 

Contentmarketing als Traffic & Conversion Waffe?

Neben den hier dargestellten Usability UI-Designer Kriterien für Webshoppingseiten oder Corporate-Homepages stellt das Thema Content Marketing die wichtigste Säule einer erfolgreichen Webseitestrategie dar, wie Searchmetrix und andere Onlineexperten belegen.

Eine Inbound Strategie, die Pull-statt Push-Marketing betreibt, ist hierfür die passende übergeordnete Gesamtunternehmensstrategie in der digitalen Transformation, wo klassische Werbung und PR-Massnahmen bei kritischen Konsumenten inzwischen häufiger ins Leere laufen.

Das ist aber eine ganz andere, wenn auch wichtige Baustelle. Entscheidend für eine positive Resonanz Ihres UX Webdesigns und Websiteperformance sind, wie Sie hoffentlich aufmerksam gelesen haben, nicht nur technische Software Designengineering Methoden, sondern allgemein User-Engagement orientierte Interaktionselemente, die die Benutzerfreundlichkeit aktiv unterstützen.

Aus Kundensicht denken und profitieren?

Im Gegensatz zu produktfokussierten Website-Usability Tools und Tipps ist diese Checkliste rein aus Kundensicht gedacht und realisiert. 

Eine der Grundfehler bei Webprojekten und Produktrealisation sowie Präsentation allgemein ist das Vergessen des Käufers bzw. Enduser des Produkts und dessen Sicht.

Mehrwert?

Eine F.A.Q, also Frage-und-Antworten-Seite oder Ähnliches auf der Firmenhomepage, weist hingegen Kompetenz in Sachen moderne Kundenkommunikation und adäquate Produktdarstellung im digitalen Zeitalter, wo Zeit eine knappe Währung dargestellt.

Niemand will ewig nach kaufkritischen Fragen suchen. Helfen Sie Ihre Webbesucher. Antizipieren Sie schnell Antworten zu bereit zustellen, die er sucht.

 Sammeln Sie diese aus Erfahrungswerten und kategorisieren nach Priorität (immer aus der Kundenperspektive).

Tipp: Dieser Punkt, gibt ihn bei näherer Betrachtung eine noch viel wichtigere, tieferliegende Erkenntnis über Ihr Unternehmen, nämlich die Beantwortung der zentralen Frage nach Ihrer Kernkompetenz bzw. Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Proposition).

Können Sie diese Frage nicht selbstbewusst und adäquat beantworten, haben Ihr Geschäftsmodell und Aussenkommunikation ein noch viel größeres Problem als die Überzeugung der Besucher Online.

Sie haben ein Kernproblem:

Welches eine Gefahr für das Fortbestehen Ihrer Firma ist, falls es nicht umgehend zufriedenstellend gelöst wird – unabhängig wieviel Umsatz Sie derzeit haben.

Anders ausgedrückt:

Was glauben Sie warum Großkonzerne wie Karstadt, Neckermann oder Quelle gescheitert sind?

 

Zusammenfassung: Interaktive Design Qualität, Kundenbindung und Umsatzsatzwachstum

 

Der Onlinemarkt für Produkte und Dienstleistung aller Art boomt. Lokal und überregional. Nutzen Sie es, bevor Andere es tun!

 

gui webusability checkliste

 

Wenn Sie alle diese zeitgemäßen Anforderungen an einem Onlineauftritt eines seriösen Unternehmens erfüllen, dann ist Conversion Boosting (Konversionsraten Steigerung) Ihrer Landeseiten (Landingpages) die logische Folge.

Selbstverständlich existieren noch viel mehr  Usability-Optimierungsmöglichkeiten für Ihren Onlinehandelshop bzw. Dienstleistungsseite. Dies ist dennoch eine gute Einführung in die praktische Web Usability, um übersichtliche Internetseiten mit intuitiver Bedienführung umzusetzen.

Die Realisierung dieser Graphical User Interface, kurz DUI, erfordert von Webdesigner bzw. Webagenturen andere Fähigkeiten als nur Websoftware Fertigkeiten und nur tradierte Suchmaschinenoptimierungs-Tipps.

Ganzheitlichkeit im Sinne einer Steigerung der Zufriedenheit, des Warenkorbs sowie der Konversion anstatt z.B. eines kurzsichtsichtigen UX-Designtrends sind folgerichtig. Suchmaschinenrelevanz ist ebenso hinzu zu denken, wenn man Checks und Consulting macht.

Schliesslich kann eine Steigerung der Conversionrate um nur einen Prozent, eine Umsatzsteigerung von drei, vier bis fünf und sechsstelligen Summen oder gar höher bedeuten, da sich diese nicht verdoppeln, sondern prozentual potenzieren lassen.

Jeder Konversionpfad (auch als Customer Journey) lässt sich messen und damit stetig verbessern. Daher ist ein gutes Web-Usability Konzept so wichtig, um den digitalen Markterfolg Ihrer Marke, Organisation oder Produktes nachhaltig sicher zustellen.

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