5 Online Marketing Trends

Klick & Teile:

5 Wichtige  Internet Business Trends und Innovationen (Ergebnisse)

Marketing Internet Trends

Was Sie hier erfahren werden.

– Einführung: Was ist Share-Economy?

– Strategie: Menschliche Bedürfnisse verstehen

– Technologie: Disruptive Kraft durch Internet und Apps (Trendanalyse)

– Fallsbeispiele: UberPop, Zappos, MyTaxi und Co. erfolgreiche Geschäftsmodelle

– Resultate: Handlungsempfehlungen für lokale, nationale und internationale Anbieter

 

1. Einführung: Inkrementelle Innovation (Share-Economy erklärt)

 

 Die disruptive Macht internet-basierter Technologien zwingt anbieter-orientierte Branchen zum radikalen Umdenken oder aussterben.

Alte Privilegien wo Anbieter über die Rahmenbedingungen bestimmt haben (siehe Taxibranche versus Internetanbieter wie Uber, Wundercar) verschwinden und neue kunden-zentrierte Unternehmen entstehen, ggfs. auch gegen den Willen der Platzhirsche.

In diesem Web Trends-Umfeld bewegen sich heute fast alle Branchen, inkl. lange selbstgefällige wie Banken, die auf einmal innovative Konkurrenten aus dem Internet erhalten, wie jüngst das mit 40 Million Dollar Risikokapital ausgestattete Hamburger Unternehmen Kreditech.

 

6 von 10 stationären Händlern hat keinen eigenen Onlineshop!Studie ECC Köln 2014

 

2. Menschliche Bedürfnisse und neue Internet Trends verstehen

 

Die Bedürfnisse der Verbraucher haben sich dramatisch zugunsten verbraucherfreundlicher Produkte, Dienstleistungen sowie (Internet) Firmen verschoben.

Wie einst die Plattenindustrie durch die Internetpioniere wie Napster böse aus Ihrem Elfenbeinturm wachgerüttelt wurde, ergeht es jetzt einer traditionellen Branche nach der Anderen.

Klagen und Verleumdungen sind, selbst wo diese im Einzelnen berechtigt sind, nicht die Lösung des Grundproblems, wie die Plattenbosse es nach der erfolgreichen Klage gegen Napster & Co. bemerkten mussten.

Apple kam damals mit iTunes und dem iPod heraus und löste damit elegant, legal und technologisch sowie gesellschaftlich auf der Höhe der Zeit, das Problem auf seine eigene Steve Jobs genialen Art.

Musikliebhaber, Musikproduzenten und Bands waren und sind die Gewinner. Die Mittelsmänner, grosse unbewegliche Plattenfirmen und die Handelsketten sind die Verlierer gewesen.

Deren Beitrag bzw. Mehrwert war und ist meistens zu gering gewesen, um im echten Wettbewerb, um Aufmerksamkeit und Kundennutzen zu überleben.

 

3. Disruptive Internet Technologien

 

Die Evolution von Service, Wiedergeburt von Kundenorientierung aufgrund des ruinösen Wettbewerbs durch neue, agilere und disruptive Mitkonkurrenten bzw. digitale Innovationsführer, die kein Status Denken akzeptieren, ist generell eine gute Sache für uns alle.

Die Innovationskultur aller handelden Akteure wird somit gesteigert und so gewinnen im Idealfall alle Beteiligten zwischen Hersteller, Vermarktung, Vertrieb sowie Endkonsument.

Auf diese Art entstehen gute Ideen, Lösungen und Unternehmen, die Kunden lieben. Firmen, wie du und ich, die nicht perfekt, aber ehrlich, transparent, innovativ und kunden-zentriert agieren. 

Beispiele hierfür gibt es bereits zu hauf, wie unten gleich zu sehen sien wird, ausreden sind also ausgeschlossen. Nein, ihr Unternehmen ist nicht anders, schon gar nicht auf globaler Ebene betrachtet.

Denn kunden-orientierte Geschäftsmodelle wachsen und verändern sich ständig mit Ihrer Zielgruppe zusammen. Das kann sogar so weit gehen, dass am Ende ein ganz anderes Unternehmen dabei entsteht als ursprünglich geplant, wie  das Beispiel des dynamisch-innovationsfreudigen Unternehmens Zappos unwiderstehlich zeigt.

 

4. Fallbeispiele: Zukunftsunternehmen und Trends schon heute

Das amerikanische Online Schuhversand Unternehmen hat es sich auf die Fahnen geschrieben, 100% Kundenorientierung zu betreiben.

Das war und ist so erfolgreich, dass inzwischen tausende Unternehmen sowie Kunden ins Firmenhauptquartier pilgern, um sich das erstaunliche Unternehmen und dessen erfolgreichen Philosophie selbst anzuschauen.

Zappos berät inzwischen andere Betriebe und gibt Marketing Kurse dazu als Eigenleistung. Die Kunden lieben Zappos und bekunden dies tagtäglich auf sozialen Netzwerken und bei Freunden. Die Mitarbeiter werden ständig gelobt und gefördert. Sie sind ebenfalls begeistert.

Wie sehen, es muss nicht immer hochtechnologisch zugehen, auch wenn deren legendärer Gründer Tony Hsieh, ein Technologie Freak ist. Es geht um den Menschen, den Kunden, Klienten.

 Das verstehen die Internetfirmen überraschenderweise inzwischen oft viel besser als die etablierten stationären Händler. Gründe sind sicherlich auch der Mangel an Bewusstsein über die gesellschaftlichen Veränderungen und deren Folgen für das eigene Unternehmen bzw. Betrieb.

Strategische Trendbeobachtung und Marktanalyse jenseits von PowerPoint und BWAs scheint im Tagesgeschäft unterzugehen.

Die ständige Beschwichtigung durch eigene Lobbyisten auf der national-europäischen Ebene ist keinesfalls ein Garant für die erfolgreiche Zukunft des Geschäftsmodells – im Gegenteil, wie wir zunehmend es beobachten.

Das Fehlen von qualifiziertem Mitarbeiter auf der Führungs-und Mittlereebene, die was von digitaler Unternehmensführung mittels Strategien wie z.B. Inbound Content Marketing verstehen, ist immer noch eher gering.

Diese Online Marketing-und Führungsmethoden ermöglichen aber disruptive Technologien in das eigene Unternehmen bzw. sogar Branche einzuführen, umso die Kunden dort abzuholen, wo diese es wollen bzw. erwarten.

Start-Ups wie Kreditech tun genauso das, indem sie schwerfälligen und undurchsichtigen Bankenkreditgeschäfte für den Endkonsumenten transparent, vergleichbar und einfach machen.

Andere Internet Pure Player wie Zalando haben den Versandhandel in nur wenigen Jahren, zum Leidwesen von Otto, Neckermann und Co., fast komplet mit ihren zumeist Internet-basierten Innovationsprojekte umgekrempelt.

Wundercar, ebenfalls aus Hamburg, wollen und werden über kurz oder lang, auch den rebellierenden Taximarkt für sich letztendlich erobern.

 

5. Fazit: Online Marketing Trends Vorteile

 

Denn alle diese Firmen haben eins gemeinsam – sie denken zuallererst aus der Kundensicht, arbeiten gegenbenfalls mit Verlusten, um das Geschäftsmodell so zu verbessern, dass es nur Gewinner gibt, im Gegensatz zum ersten Interentboom Anfang der 200er Jahren, auch wenn nicht alles Gold, was glänzt.

Die Investoren aus Sillicon Valley und Co. sowie diverse Crowdfunding Plattformen sind jedenfalls von dieser zweiten Phase der Internet Ökonomie mehrheitlich zumindest, begeistert. 

Die Transparenz und Kontrollfunktion durch Kunden (Bewertungen der Fahrer nach jeder Fahrt bzw. Onlinebewertungen für Zalando im Bereich Preis,Versand und Service) haben direkten Einfluss auf Kundentraffic und somit auf die Webangebote oder Apps Zugriffe ebenso wie letztendlich auf den alles entscheidenden Umsatz, der einst komplett nebensächlich war und zur Internetblase 1.0 beitrug – lange her.

Dies zwingt herkömmliche Unternehmen und deren bisherige Geschäftsmodelle so transparent und kundenfreundlich zu sein, wie es nur möglich ist.

Dieser Wettbewerbsdruck spüren vor allem etablierte Firmen und deren meist unbewegliche Herangehensweise auf die sich veränderten Rahmenbedingungen im Zeitalter des Kunden.

Ein Mangel an Innovationsmanagement und Trendanalyse kennzeichnet die Krise im Retail Bereich und anderen stark vom Onlinehandel betroffene Branchen.

Der stationäre Handel ist nicht durch das Internet gefährdet – im Gegenteil!

Der stationäre Handel ist nicht durch das Internet gefährdet – im Gegenteil. Das Internet und internetfähige mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet schaffen ganz neue Möglichkeiten für lokal-basierte Geschäftsmodelle.

Same-Day Delivery (also Versand und Annahme am selben Tag), der Bioboom bei Lebensmittel oder Kleidung sowie neue Dienstleistungen wie Google Maps / Google Business / Google Adwords Anzeigen Express für lokale Unternehmen und Paymentdienste wie PayPals oder Opentable für Restaurants deuten eher auf einen Bedarf der Konsumenten auf regionale Lösungen.

Wenn die jeweiligen etablierten Branchen sich aber stattdessen auf althergebrachte nicht mehr ganz effektive Angebotsdarstellungen und Services pochen, dann kommen, neue frische Anbieter aus dem Internet und lösen für die Endkunden das Problem, wie die Taxiapp aus Hamburg MyTaxi, diesmal zufälligerweise im Sinne vieler Taxifahrer es gelöst hat.

Auch die Tatsache, dass MyTaxi inzwischen die Taxifahrer als Paketbote ist ins Versandgeschäft geholt, hat die Taxibranche nicht mokiert, im Gegenteil.

Wie hier beispielhaft zu sehen ist, geht es hier nicht allein um angebliche rechtwidrige Konzeption wie der Taxiverband, im Falle Uber oder Wundercar sagt, sondern um Besitzstände, denn wo die Branche durch disruptive Technologie (siehe MyTaxi Paketdienste für Saturn) profitiert wird nicht geklagt und öffentlich mobil gemacht, auch wenn dies ein verbrieftes Recht ist.

Firmen wie Helping aus Berlin wiederum gehen selbst dort, wo keiner freiwillig einfach hingeht. Das Internet Start-Up der Onlinepioniere Samwer Brüder, bietet über das Internet Reinigungsdienstleistungen für jedermann, zu einem einheitlichen Preis.

Die Putzkräfte werden von den Auftraggebern bewertet. Sind versichert. Auch hier kommt der Trend aus den USA und deren höchst innovative Internetbranche.

Es gibt inzwischen sogar Peer-to-Peer Flugzeugdienstleistungen dort, wo private Flugzeugbesitzer Ihre Dienste wie bei AirBnB oder UberPop anbieten, also von privat zu privat – Share-Economy Webtrends überall.

Traditionelle Vermietungen / Sharing und Transporte wie Hotels, Ferienanlagen, Mietwagendienste, Airlines, Putzfirmen, Transportunternehmen aller Art, aber auch Versender (es gibt von Privat-zu-Privat Paketdienste ebenfalls), Lageranbieter, (Private Auto Parkplatz-Sharing), hochwertige Kleidungsumtausch und –zig Andere sowie die noch bald kommen werden.

Dies ist eine Revolution des Handels und Dienstleistungswesen. Dies ist die Shareeconomy  in Jahre 2014 und darüber hinaus, wo Besitz Last und Teilen, der neue wahre Status ist. 

Wie Innovationsfreudig ist Ihr Unternehmen mit Hinblick auf diese neue digitale Herausforderung, wo das Internet der Dinge mit Datenbrillen und Smartphone-gesteuerte Haushaltsgeräte Weltmarktführer, wie Googles Nest, gerade entstehen? 

Reden wir drüber, unverbindlich, offen und zielführend?

About the Author

Post a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Top